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Med
izinische
Faktoren
Medizinische
Faktoren
Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft, Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch sind
Risiko-faktoren für die Entwicklung eines
Kindes.
Sauerstoffmangel während der Geburt sowie schwere
Krankheiten des Kindes im Kleinkindalter haben Einfluss
auf den gesamten Verlauf der Entwicklung.
Genetisch bedingt können
biologische Funktionsstörungen des Gehirn-Stoffwechsels
vorhanden sein.
Aufmerksamkeitsstörungen mit
(ADHS) oder auch
ohne
(ADS)
Hyperaktivitätsverhalten sind in der Regel Folge
biologischer Funktionsstörungen des
Gehirn-Stoffwechsels. Die Aus-wirkungen können so
komplex sein, dass die Behandlung eines Teilaspekts (z.B. Dyskalkulie)
nicht ausreicht.
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Störungen des
kontinuierlichen Lernprozes
Störungen
des kontinuierlichen Lernprozesses
Kinder können unter hohem seelischen Druck stehen:
Durch Krankheiten, Krankenhausaufenthalte, Schulwechsel,
familiäre Belastungen wie Trennung der Eltern, Tod
eines Familienmitglieds usw. Sie sind dann nicht in der
Lage, kontinuierlich zu lernen.
Ebenso kann die Form der Vermittlung im schulischen
Unterricht Einfluss auf das Erlernen der Mathematik
haben. Rechenschwache Kinder benötigen eine
individuelle Form der Vermittlung mathematischer
Inhalte. Ist dies in der Schule nicht in ausreichendem
Umfang gewährleistet, können die Lücken im Stoff sehr
schnell immer größer werden.
Die genannten Einflussfaktoren führen nicht
unbedingt zu einer Rechenschwäche, erhöhen aber das
Risiko, dass sich bei dem Kind später eine Lernstörung
manifestiert.
Selbst Kinder, deren Entwicklung zunächst ohne Auffälligkeiten
verlaufen ist, können betroffen sein. Kommt es
allerdings zu erheblichen Störungen des Lernprozesses,
werden die Möglichkeiten chancengleich am schulischen
Lernprozess teilzuhaben, deutlich eingeschränkt.
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